Der Film beginnt damit, dass Mosche versucht, Geld aufzubringen und etwas für Sukkot einzukaufen, während Mali in ihrem kahlen Heim in dem von Stufen umgebenen Steinhaus, im Vis-a-vis mit dem traurigen Kohlkopf und in Angst vor dem Miete heischenden Hausherrn, auf ihn wartet. Mosche hat sich in einen besonders schönen und teuren Etrog verliebt; aber er hat weder das Geld für den teuren Etrog noch eine Sukka. Da geschieht das erste Wunder: Der Rabbi beschließt, eine plötzlich "frei" gewordene Spende von 1000 Dollar Mosche und Mali zukommen zu lassen. Mosche verfällt in einen Einkaufsrausch. Warum vorsorglich in die Zukunft blicken, wenn G'tt Wunder tut? Zum Einladen von Gästen ist es zu spät, aber plötzlich tauchen zwei Kandidaten auf. Nur leider hat dieses zweite Wunder einen Schönheitsfehler, denn die beiden sind entsprungene Häftlinge, die vom Urlaub nicht ins Gefängnis zurückgekehrt sind.
Zudem stellt es sich heraus, dass die beiden Mosche sehr gut kennen. Seine Vergangenheit ist nicht ganz astrein und sie haben alle drei einst als Knastbrüder gemeinsam eine Zeit hinter Gittern verbracht... Aber Mosche kann sie als Gäste nicht ablehnen. Die ushpizin sollen heilig gehalten werden, die beiden Galgenvögel sind alles andere als das, aber Mosche kann nicht anders, als sie willkommen zu heißen. Auch wenn er ihnen nicht über den Weg traut.
Es gibt viel zu lernen, in diesem Film, nicht nur für Mosche Balanga....